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Fairtrade Gruppe Pinkafeld

Die FAIRTRADE-Arbeitsgruppe kümmert sich um die Umsetzung und Weiterentwicklung der Ziele von FAIRTRADE in Pinkafeld.







In der Arbeitsgruppe arbeiten derzeit mit:
Michaela Krutzler, Weltladen Pinkafeld
Margret Dietrich, Evangelische Pfarrgemeinde
Heidemarie Posch, Katholische Pfarrgemeinde
Marek Zeliska, SOS-Kinderdorf
Peter Piff, HLW-Pinkafeld
Hans-Peter Heinerer, Stadtgemeinde Pinkafeld
Horst Franz, Gemeinderat - SPÖ
Patrizia De Lellis-Mejatsch, Gemeinderat - ÖVP
Verena Hofer, Gemeinderat - FPÖ
Mirjam Kayer, Gemeinderat - Grüne
Eduard Posch, Gemeinderat - NEOS,
                     Verantwortlicher für das FAIRTRADE-Gemeindeprojekt

Herzliche Einladung zum Mitmachen
Ideen und Anregungen sowie Angebote zur Mitarbeit sind willkommen und werden dankbar angenommen.
Bitte um Kontaktaufnahme mit GR Eduard Posch / 0664-1961550 / eduard.posch@neos.eu

Fairtrade Produkte in Pinkafeld erhältlich

FAIRTRADE Produkte in Pinkafeld erhältlich

Geschäfte
Weltladen Pinkafeld | Marktplatz 5 | www.pinkafeld.weltladen.at
ADEG-Meisterfrost | Wiener Straße 34 | www.meisterfrost.at
BILLA | Hauptstraße 9 | www.billa.at
BILLA | Wiener Straße 49 |
Spar Markt | Grazer Straße 35 | www.spar.at
HOFER | Wiener Straße 90 | www.hofer.at

Gastronomiebetriebe
Café-Konditorei Träger | Bruckgasse 3 | www.traeger.at
Weinstube Familienbetrieb Szemes | Hauptstraße 33 | www.szemes.net
Restaurant-Pizzeria Fuith | Hauptplatz 9 | www.fuith.net
Weinlokal Vino en Paso | Hauptplatz 15 | www.vinoenpaso.at

Hinweis:
Diese Liste wird ständig ergänzt.
Betriebe die in irgendeiner Form FAIRTRADE-Produkte im Sortiment haben können sich hier eintragen lassen.
Bitte um Kontaktaufnahme mit GR Eduard Posch | 0664-1961550 | eduard.posch@neos.eu

Pinkafeld auf dem Weg zur FAIRTRADE-Gemeinde

22.03.2018
Der Gemeinderat beschließt, sich um die Ernennung zur FAIRTRADE-Gemeinde zu bewerben.
GR Mag. Eduard Posch wird mit der Verantwortung für die Betreuung und Koordination des FAIRTRADE-Gemeindeprojekts beauftragt.

06.04.2018
Der Gemeinderat hat einstimmig eine Resolution zur Unterstützung von FAIRTRADE beschlossen:
Die Stadtgemeinde Pinkafeld unterstützt den fairen Handel. Bei der Beschaffung von Produkten durch die Gemeinde, deren Rohstoffe bei uns aufgrund der klimatischen Verhältnisse nicht oder nicht ausreichend angebaut werden können, sind fair gehandelte Produkte im Sinne einer Vorbildwirkung bevorzugt zu berücksichtigen. Bei der Beschaffung von fair gehandelten Produkten ist der zur Verfügung stehende rechtliche Handlungsspielraum bestmöglich auszunützen.
Als FAIRTRADE-Gemeinde wird die Stadtgemeinde Pinkafeld
• FAIRTRADE-Produkte, zumindest FAIRTRADE-Kaffee, bei Sitzungen, in ihren Büros für Mitarbeiter_innen und Gäste anbieten.
• bei Geschenken FAIRTRADE-Produkte nach Möglichkeit mitberücksichtigen.
• durch das Auflegen von Informationsmaterialien von FAIRTRADE Österreich Mitarbeiter_innen und Gäste über das Engagement der Gemeinde informieren.
• in Gemeindezeitungen, auf der Homepage und in Aussendungen der Gemeinde ebenfalls über den fairen Handel und die Aktivitäten der Gemeinde im Rahmen des
FAIRTRADE-Gemeindeprojektes informieren.
• die lokalen Betriebe motivieren, FAIRTRADE-Produkte anzubieten und FAIRTRADE zu unterstützen.
• ein Mitglied des Gemeinderates mit der Verantwortung für die Betreuung des FAIRTRADE-Gemeindeprojektes beauftragen.
• mindestens einmal jährlich einschlägige Veranstaltungen organisieren und geeignete Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung und Information der Bevölkerung durchführen.

16.05.2018
Konstituierung und erstes Treffen der FAIRTRADE-Gruppe.

04.07.2018
Antragstellung mit Einreichung der notwendigen Unterlagen an FAIRTRADE Österreich.

Die fünf Ziele einer FAIRTRADE-Gemeinde

1. Die Gemeinde bekennt sich zu FAIRTRADE
Die Gemeinde verabschiedet eine Resolution zur Unterstützung des fairen Handels und verwendet ab sofort FAIRTRADE-Kaffee und weitere Produkte aus fairem Handel bei ihren Sitzungen, in ihren Büros sowie bei Gemeindeveranstaltungen.

2. Engagement in der FAIRTRADE-Gruppe
Eine FAIRTRADE-Arbeitsgruppe, die sich regelmäßig trifft und an der Umsetzung und Weiterentwicklung der Ziele arbeitet, wird gegründet. Der Arbeitsgruppe gehört ein/eine Vertreter_in der Gemeinde an. Die Gruppe ist für die jährliche Evaluierung und die Einhaltung der Ziele verantwortlich.

3. FAIRTRADE-Produkte leicht verfügbar machen
FAIRTRADE-Produkte sind in lokalen Geschäften leicht verfügbar und werden in lokalen Gastronomiebetrieben angeboten. Die Bevölkerung wird über das FAIRTRADE-Angebot informiert.

4. Einsatz und Lobbying in der Gemeinde für FAIRTRADE-Produkte
FAIRTRADE-Produkte werden in verschiedensten Bereichen verwendet. Ein Vorzeigeunternehmen wird gewonnen, das auf FAIRTRADE-Produkte umstellt.

5. Bewusstseinsbildung in Information
In der Gemeinde wird der faire Handel durch regelmäßige Berichterstattung in gemeindeeigenen Publikationen sowie auf der Homepage zum Thema gemacht. Veranstaltungen werden organisiert, um das Bewusstsein der Bevölkerung für den fairen Handel und entwicklungspolitische Themen zu stärken. Am Gemeindeamt wird mit Plakaten, Aufklebern, Flyern etc. auf den fairen Handel aufmerksam gemacht.

Was ist FAIRTRADE?



Gutes tun und Gutes essen – Fairer Handel
Der Handel in unserer Welt ist nicht immer fair. Menschen, die in armen Ländern leben, zum Beispiel in Afrika, in Asien oder in Lateinamerika, bekommen oft nicht genügend Geld, für das, was sie verkaufen.
Das liegt daran, dass bei uns viele Leute in den Supermarkt gehen und da alles ganz billig kaufen möchten. Manche wissen gar nicht, dass vieles, was dort in den Regalen liegt, aus armen Ländern kommt – zum Beispiel Kaffee, Kakao, Honig, Schokolade. Aber auch Bananen, Orangen und sogar Blumen. Und sie wissen nicht, wie hart die Menschen, die das anbauen, dafür arbeiten müssen.
Deshalb gibt es den fairen Handel. Denn der will das ändern. Er hilft den Bauern und Herstellern in armen Ländern, dass sie mehr Geld bekommen.

Natürlich müssen wir hier bei uns dann auch mehr bezahlen – etwa für ein Kilo Kaffee. Doch die Menschen, die beim fairen Handel mitmachen, tun das gerne. Denn sie wissen, dass sie nicht nur etwas Gutes tun, sondern auch gute Sachen zu essen und zu trinken bekommen. Sie können sich darauf verlassen, dass diese Sachen eine gute Qualität haben. Außerdem sind sie immer so hergestellt, dass es keine Probleme für die Natur, also für den Boden, die Bäume, das Wasser und die Tiere gibt.
Gerechtigkeit und Gesundheit für Mensch und Natur
Damit der faire Handel klappt, gibt es in vielen Ländern in Europa und Nord-Amerika die Organisation FAIRTRADE. Sie kennt viele Bauern und Hersteller in aller Welt und sie bringt diese Leute mit Händlern bei uns, zum Beispiel in Österreich zusammen.

Diese Händler kaufen Kaffee, Kakao, Orangen oder Blumen aus den armen Ländern und bezahlen mehr dafür, als andere. FAIRTRADE macht das aber nur bei Bauern und Herstellern in den südlichen Ländern, die sich auch an die Regeln aus dem fairen Handel halten.

Regeln für den fairen Handel
Zu diesen Regeln gehört, dass keine Kinder arbeiten müssen – und wenn, dann nur, wenn sie trotzdem genügend Zeit zum Spielen und für die Schule haben.
Eine weitere Regel heißt, dass die Bauern und Hersteller, die mehr Geld durch den fairen Handel bekommen, sich auch untereinander fair verhalten. Sie teilen dieses Geld gerecht auf – und bezahlen gemeinsame Dinge davon, wie etwa eine Schule oder eine Krankenstation. Außerdem benutzen sie bei ihrer Arbeit keine oder nur sehr wenig Chemie oder andere schädliche Sachen. Dadurch bleibt die Natur gesund.
Wenn alle alles richtig machen, dann gehören sie zum fairen Handel. Und sie dürfen das auch jedem sagen. Die Bauern und Hersteller in den armen Ländern heißen dann in der Fachsprache „FAIRTRADE-zertifiziert“. Das bedeutet, Leute, die man Kontrolleure nennt, sind zu den Bauern hingefahren und haben genau geprüft, ob sie die Regeln einhalten.

Das müssen natürlich auch die Händler bei uns tun. Die dürfen dann ein Zeichen auf die Sachen geben, die sie erst im fairen Handel einkaufen und dann in unseren Geschäften anbieten. So ein Zeichen nennt man Siegel

Wenn Sie dieses Zeichen auf einer Packung Kaffee, einem Glas Honig, einem Orangensaft oder einer Schokolade sehen, können Sie also ganz sicher sein, dass Sie etwas richtig Gutes kaufen. Und wenn sie beim nächsten Einkauf in Ihrem Supermarkt oder auch in anderen Geschäften einmal genau darauf achten, dann entdecken Sie vielleicht noch andere Dinge, die das Zeichen des fairen Handels tragen. Rosen zum Beispiel oder auch Fußbälle, Jeans und T-Shirts.  
Viele Menschen sind dabei
Den fairen Handel gibt es schon sehr lange. Fast seit vierzig Jahren. Und seitdem finden immer mehr Menschen die Idee gut. Sie machen Werbung dafür und kaufen die fair gehandelten Sachen selber ein.

Im fairen Handel gibt es dann noch die FAIRTRADE-Gemeinden. FAIRTRADE-Gemeinde zu sein, bedeutet also, dass an möglichst vielen Orten in der ganzen Gemeinde fair gehandelte Sachen angeboten und verkauft werden.

Dafür, dass immer mehr Menschen über den fairen Handel Bescheid wissen und bei interessanten Aktionen mitmachen, sorgt in Österreich der Verein FAIRTRADE Österreich. Da arbeiten 13 Leute und die haben ihr Büro in Wien.

Da kann man auch anrufen oder einen Brief oder ein E-Mail hinschreiben, wenn man noch mehr über den fairen Handel erfahren möchte. Die Leute von FAIRTRADE Österreich erklären alles ganz genau und schicken auch Broschüren und Informationsblätter.
Geschichten von Menschen aus der ganzen Welt
Da und auch hier auf unserer Internetseite kann man dann von Menschen lesen, wie dem Kaffeebauer Luis aus Honduras oder der Baumwoll-Bäuerin Yoni aus Burkina Faso in Afrika. Sie erzählen, wie der faire Handel alles besser gemacht hat. Nicht nur für sie selbst und ihre Familien, sondern auch für ihr ganzes Dorf. Denn die Leute haben jetzt nicht nur mehr Geld, sie arbeiten auch besser zusammen und leben gesünder.

Außerdem haben sie gelernt, wie man sich besser für seine Rechte einsetzt. Das gilt besonders für die Frauen. Seit sie beim fairen Handel mitmachen, werden sie viel mehr von den Männern geachtet. Es ist ganz klar: Vom fairen Handel profitieren alle. Die Menschen anderswo auf der Welt - und wir bei uns genauso.

Mehr auf www.fairtrade.at